Wer mit den Kindern gen Kleine Antillen reist, darf sich auf den Spuren großer Entdecker wähnen. Im Jahre 1500 ankerte Christoph Kolumbus vor dem karibischen Eiland und urteilte, er habe den Blick auf das Paradies genossen! Noch heute präsentiert sich St. Lucia als herrliches Revier für große und kleine Abenteurer. Gemeinsam durch dichte Regenwälder schleichen, auf exotische Tiere und Pflanzen treffen und sich unten am feinen Sandstrand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen – St. Lucia ist Exotik pur und dabei einer der friedlichsten und fröhlichsten Orte dieses Planten. Die Insulaner lieben ihren Karneval und zelebrieren gerne und häufig rauschende Feste. Kinder werden sich in jenem bunten und farbenfrohen Spektakel wohlfühlen. Denn das nur gut 610 Quadratmeter große Eiland wartet mit gastfreundlichen Menschen und einem Reigen an stimmungsvollen Naturjuwelen auf.

Durch die Baumkronen flitzen

Einige davon können bestaunt werden, wandert die Familie den berühmten „Twin Pitons“ entgegen. Die beiden spitzzulaufenden Vulkankegel fungieren als Wahrzeichen und sind schon lange erloschen. Dennoch verzaubern sie mit allerhand „heißen“ Impressionen. Thermalquellen und dampfende Geothermalfelder zeugen von der vormaligen tektonischen Unruhe St. Lucias. Rund um die beiden 743 und 770 Meter hohen Felsen hat sich ein hübscher Regenwald etabliert, der zu einem besonderen Freizeitspaß einlädt: Seilrutschen. Was zunächst unspektakulär klingt, wird abenteuerlustigen Familien sicherlich gefallen. An einem Stahlseil mit Haken und Karabinern gesichert, saust man in atemberaubendem Tempo durch die Baumkronen und genießt den Blick in das unendliche Dickicht der Wälder. Trauen sich die lieben Kleinen den Flug durch die tropischen Gehölze noch nicht alleine zu, begleitet sie ein erfahrener Ziplining-Lehrer. Die Aussicht gefällt Adrenalinfreunden aller Generationen und was die Guides über die Flora und Fauna der „Zwillingsberge“ zur erzählen wissen, lässt den Mund vor Staunen offen stehen. St. Lucia ist bekannt für seine vielen Leguan-Spezies; bereits beim Anstieg gen Seilrutsche wird man sicherlich einige Tiere entdecken.

Naturschöne Badebuchten

Soll sich auf St. Lucia auch dem Strandvergnügen hingegeben werden, können Reisende sich unter www.ti-saint-lucia.com über die Insel informieren. Der angeblich schönste Strand der Insel trägt den Namen Morgan Bay. Eine hübsche Beach-Bar, viele Wassersportangebote und herrlich grüne Palmen umarmen die riesige Flachwasserzone. Kinder dürfen in den meisten Badebuchten unter Aufsicht gefahrlos plantschen und sich als Sandburgenarchitekten versuchen. Einsamer aber nicht minder hübsch präsentiert sich die Badebucht von Anse Louvet. Nur auf einem schmalen Wanderweg oder per Boot erreichbar, lädt sie neugierige Naturliebhaber zu unvergesslichen Tierbeobachtungen ein. Zwischen März und August kommen unzählige Meeresschildkröten hierher, um ihre Eier im schneeweißen Sand abzulegen.