Einst war sie ein Wirtschaftswunderkind – die Romantische Straße zwischen Würzburg und Füssen. Gedacht vor allem für den beginnenden Tourismus der amerikanischen Besatzungssoldaten, die Anfang der fünfziger Jahre noch im Land waren. Bis sich dann sehr viel später herausstellte, dass die Straße eigentlich schon auf einen uralten römischen Verkehrsweg zurückgeht. Mehr als zweitausend Jahre Tourismus also, auch wenn die Straße zwischendurch in Vergessenheit geriet.

Von ihrer Attraktivität hat sie bis heute nichts eingebüßt – und bei den Japanern ist sie so bekannt wie Berlin. Kaum ein Reiseziel Deutschlands erfreut sich international einer solchen Bekanntheit und Beliebtheit – bei den radwandernden Deutschen scheint eine Radtour romantische Straße aber bislang immer noch so etwas wie ein Geheimtipp zu sein. Erstaunlich, eigentlich.

Von der berühmten Barockstadt Würzburg, die auch als fränkischer Weinort bekannt ist, geht es in direkter Linie nach Süden, über Feuchtwangen, nach Donauwörth, Augsburg und am unteren Ende ins oberbayerische Füssen, wo die Radtour romantische Straße dann endet. Auf der traumhaften Route gibt es daneben auch eine Menge zu sehen – die Silberstadt Augsburg, das wunderschöne Donauwörth und unzählige Attraktionen in den vielen charmanten süddeutschen Städtchen, durch die man auf der Radtour kommt. Nichts, was man nicht gerne auch ein zweites oder drittes Mal sehen würde – so machen es viele Amerikaner, die oft jahrelang hintereinander auf die „Romantic Road“ kommen. Vom Fahrradsattel aus ist das Erlebnis aber ungleich eindrucksvoller, man ist mittendrin in dieser wunderschönen bayerisch-fränkischen Landschaft, erlebt die Menschen und Orte der Gegend ganz nah – auch das ist ein eindrucksvolles Erlebnis auf der Radtour romantische Straße. Inmitten all dieser Freundlichkeit kann man auch Menschen aus aller Welt begegnen, aus allen Erdteilen könnte man sagen. Nicht umsonst ist die Beschilderung, der man auf der Radtour romantische Straße folgt, an vielen Ecken sogar auf Japanisch angebracht. Und ein ganz klein wenig Stolz kommt auch auf, wenn man dann sagen kann, gegenüber all den Fremden: „Ja, das ist mein Land – schön, nicht?“ und die vielen staunenden Blicke sieht.

Über den Radreiseveranstalter:
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