Amerika

Hemingway, Sümpfe und ein Strand – Campingreisen durch Florida

Die US-Amerikaner nennen ihn den „Sunshine-State“ und tausende Senioren aus allen Teilen des Landes reisen jeden Winter hierher, um den Schneemassen Illinois, Montanas oder Oregons zu entfliehen. Wie treffend die sonnige Titulierung Floridas ist, erfahren Campingreisende bei der Ankunft in Key West. Die kleine Stadt im Golf von Mexiko ist durch den spektakulären und brückenreichen Overseas Highway an das Festland angeschlossen und verzaubert mit karibischem Flair. Bunte Holzbauten säumen die Innenstadt und unzählige Bars und Straßencafés kredenzen fruchtige Cocktails. Das Wohnmobil im Schatten einer Palme geparkt, sollte man dem Ernest-Hemingway-Museum in der Whitehead Street 907 einen Besuch abstatten. Senkt sich die Sonne langsam gen Ozean, verlockt die Promenade zum Flanieren und Bummeln. Der Sonnenuntergang Key Wests ist der wahrscheinlich schönste der Welt und fesselt allabendlich Nachtschwärmer, Gaukler, Künstler und Naturgenießer gleichermaßen.

Ziwschen Mangoven und Nasswiesen

In den USA ein Reisemobil buchen und faszinierende Sumpfgebiete durchstreifen – die Everglades machen es möglich. Das tropische Marschland beginnt am Okeechobee-See und zieht sich bis hinunter zur Südküste. Im Kerngebiet der Schutzzone begrüßt der Everglades Nationalpark seine Gäste. Innerhalb des Territoriums können Reisende aus über 40 kleinen Campingplätzen wählen. Der Gesang der Frösche wiegt sanft in den Schlaf und Kraniche sowie Schlangenhalsvögel kreisen am Himmel. Anderntags verlockt eine Bootstour zum Erkunden des „Grasflusses“. Weil die Wässer der Everglades selten tiefer als einen Meter sind und überall zwischen den Mangroven üppige Nasswiesen gedeihen, fühlen sich hier Amphibien und Reptilien besonders wohl. Alligatoren sonnen sich auf den Flussinseln und Tigerpythons schlängeln durch das Unterholz. Sicher auf dem Luftkissenboot jene Szenerien beobachtend, inhalieren die Parkbesucher die ursprüngliche und atemberaubende Natur des amerikanischen Kontinents.

37 km Sandstrand in Dayton Beach

Eine der faszinierendsten Lokationen, die es bei der Camperreise durch Florida zu entdecken gilt, meint Daytona Beach. Der Küstenort am Atlantik verfügt über einen 37 Kilometer langen, feinen Sandstrand. Ein herrlicher Pier entführt auf die Weiten des Ozeans und schenkt ein fantastisches Panorama über die Häuserzeilen. Gleiches gelingt der imposanten Broadway Bridge, welche den breiten Halifax River überspannt. Lieben es viele Camper durch idyllische Landschaften zu schleichen, sind sie einer Beschäftigung verfallen, die in Daytona Beach dereinst erfunden wurde. Der schieren Größe des Strandes ist es geschuldet, dass er bis zum heutigen Tage mit dem Auto befahren werden darf. Dieses besondere Erlebnis trägt die Bezeichnung „cruisen“ und gelingt nirgends so stimmungsvoll wie vor den Gestaden der Sonnen-Stadt. Nach einem erfrischenden Sprung ins wohltemperierte Nass, schlendert man durch die beliebten Einkaufspassagen oder besucht das Kunst- und Wissenschaftsmuseum. Mehr Informationen über die Sehenswürdigkeiten Floridas erhält man beispielsweise unter www.usa-camper-buchen.de.

Zwei Gipfel, viele Strände und ein Urwaldflug – St. Lucia

Wer mit den Kindern gen Kleine Antillen reist, darf sich auf den Spuren großer Entdecker wähnen. Im Jahre 1500 ankerte Christoph Kolumbus vor dem karibischen Eiland und urteilte, er habe den Blick auf das Paradies genossen! Noch heute präsentiert sich St. Lucia als herrliches Revier für große und kleine Abenteurer. Gemeinsam durch dichte Regenwälder schleichen, auf exotische Tiere und Pflanzen treffen und sich unten am feinen Sandstrand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen – St. Lucia ist Exotik pur und dabei einer der friedlichsten und fröhlichsten Orte dieses Planten. Die Insulaner lieben ihren Karneval und zelebrieren gerne und häufig rauschende Feste. Kinder werden sich in jenem bunten und farbenfrohen Spektakel wohlfühlen. Denn das nur gut 610 Quadratmeter große Eiland wartet mit gastfreundlichen Menschen und einem Reigen an stimmungsvollen Naturjuwelen auf.

Durch die Baumkronen flitzen

Einige davon können bestaunt werden, wandert die Familie den berühmten „Twin Pitons“ entgegen. Die beiden spitzzulaufenden Vulkankegel fungieren als Wahrzeichen und sind schon lange erloschen. Dennoch verzaubern sie mit allerhand „heißen“ Impressionen. Thermalquellen und dampfende Geothermalfelder zeugen von der vormaligen tektonischen Unruhe St. Lucias. Rund um die beiden 743 und 770 Meter hohen Felsen hat sich ein hübscher Regenwald etabliert, der zu einem besonderen Freizeitspaß einlädt: Seilrutschen. Was zunächst unspektakulär klingt, wird abenteuerlustigen Familien sicherlich gefallen. An einem Stahlseil mit Haken und Karabinern gesichert, saust man in atemberaubendem Tempo durch die Baumkronen und genießt den Blick in das unendliche Dickicht der Wälder. Trauen sich die lieben Kleinen den Flug durch die tropischen Gehölze noch nicht alleine zu, begleitet sie ein erfahrener Ziplining-Lehrer. Die Aussicht gefällt Adrenalinfreunden aller Generationen und was die Guides über die Flora und Fauna der „Zwillingsberge“ zur erzählen wissen, lässt den Mund vor Staunen offen stehen. St. Lucia ist bekannt für seine vielen Leguan-Spezies; bereits beim Anstieg gen Seilrutsche wird man sicherlich einige Tiere entdecken.

Naturschöne Badebuchten

Soll sich auf St. Lucia auch dem Strandvergnügen hingegeben werden, können Reisende sich unter www.ti-saint-lucia.com über die Insel informieren. Der angeblich schönste Strand der Insel trägt den Namen Morgan Bay. Eine hübsche Beach-Bar, viele Wassersportangebote und herrlich grüne Palmen umarmen die riesige Flachwasserzone. Kinder dürfen in den meisten Badebuchten unter Aufsicht gefahrlos plantschen und sich als Sandburgenarchitekten versuchen. Einsamer aber nicht minder hübsch präsentiert sich die Badebucht von Anse Louvet. Nur auf einem schmalen Wanderweg oder per Boot erreichbar, lädt sie neugierige Naturliebhaber zu unvergesslichen Tierbeobachtungen ein. Zwischen März und August kommen unzählige Meeresschildkröten hierher, um ihre Eier im schneeweißen Sand abzulegen.

Amazonien entdecken

Sein Einzugsgebiet bedeckt die Hälfte des südamerikanischen Kontinents und seine gigantischen Strömungen ergießen sich während der Regenzeit mit 200.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in den Atlantik: Der Amazonas. Immergrüne Regenwälder, verschlungene Flusswindungen und eine Artenvielfalt wie sie an keinem anderen Ort der Erde vorkommt machen Expeditionen durch Amazonien zu einer beeindruckenden Erfahrung. Inmitten des Dschungeldickichts liegt die brasilianischen Millionenmetropole Manaus, von der aus Touristen in die Geheimnisse des Amazonas, des Rio Negro und Rio Madeira vordringen können. Berühmt ist jene Stadt vorrangig für ihr Teatro Amazonas, welches im Kolonialstil erbaut, kulturelle Höhepunkte offeriert.

Um in eines der unzähligen Quellgebiete des verzweigten Flusssystems vorzudringen, macht man sich bei Expeditionen auf, das Hochland von Guayana zu erkunden. Tafelberge, Nebelwälder und der höchste Wasserfall der Erde, der Salto Ángel lassen Besucher eintauchen in die mystische Schönheit jenes Naturraumes. 979 Meter stützen die Wassermassen des Ángel dabei ungebremst in die Tiefe und strömen schlussendlich dem ausgedehnten Amazonasbecken entgegen. Aufgrund der Abgeschiedenheit des guayanischen Berglandes konnte sich hier eine teilweise endemische Tier- und Pflanzenwelt entwickeln, die Naturfreunde und Forschungsreisende gleichermaßen zu begeistern versteht. Ab Canaima in Venezuela werden zweitägige Bootstouren unternommen, um den tausendfachen Regenbögen, die dieses Naturjuwel heraufbeschwört beiwohnen zu können.

Ein Viertel der weltweit lebenden Tiere und Pflanzen nennt Amazonien seine Heimat und so trifft man hier auf die einzigen Süßwasserdelfine des Globus, auf 2000 verschiedene Fischarten und weitläufige Mangrovenwälder. Den Geräuschen des tropischen Regenwalds lauschend, werden auf Expeditionen Camps inmitten des Flusslabyrinths aufgeschlagen, die all jene Impressionen tief inhalieren lassen. Lautlos gleiten die Einbaumboote auf dem Rio Madeira dahin, während links und rechts des Ufers die Dörfer der Ureinwohner vorüberziehen und über den Köpfen der Besuchern bis zu 1500 unterschiedliche Vogelarten kreisen. Stille und Natur in seiner ursprünglichsten Form gereichen zu der Erkenntnis, das Amazonien eines der Wunder dieser Erde meint.

Mitsegeln Karibik – ein zweiwöchiger Törn durch das Karibische Meer

Die Karibik mit den kleinen Antillen ist wunderschön. Wer sie einmal nicht vom Strand, sondern vom Meer aus genießen will, kann dies auf einer Segelreise tun. Für Abenteuerlustige, die nicht allzu große Erfahrung im Segeln haben, bietet sich eine Mitsegeln Karibik Tour auf einem Katamaran an. Hier können 8 Personen mit Skibber auf dem Meer Karibik Feeling aktiv erleben. Ob Freunde und Bekannte, oder aber auch völlig Fremde, welche die gleiche Idee haben, hier in Le Marin, einer im Süden der karibischen Insel Martinique gelegene Hafenstadt, betreten alle den Katamaran und legen ab.

Mitsegeln Karibik

Mitsegeln Karibik

Damit beginnt ein zweiwöchiger Törn durch das Karibische Meer, bei dem jeder mit anpackt und nach einer Segelanleitung durch den erfahrenen Skipper schon bald den Katamaran selbstständig manövriert und das Mitsegeln Karibik erleben kann.  Doch neben der Segelerfahrung sowie dem engen Zusammenleben auf dem nicht allzu großen Katamaran mit Dopelkabinen entdeckt man auf diesen Törn besonders die bezaubernde Landschaft der Karibik. Je nach Windgeschwindigkeit erreicht der Katamaran schnell die Inseln St. Lucia und St. Vincent und fährt dann zu den Tobago Cays. Auf Union Island genießen die Katamarangäste einen abwechslungsreichen Abend mit Barbecue, Musik und Tanz.

Am nächsten Tag geht‘s weiter und Mitsegeln Karibik erkundend fährt man vorbei an der einstigen französischen Insel Mayreau bis nach Canouan. Hier können die Segler eine Pause machen und das wunderschön türkisblaue Wasser genießen, baden und relaxen oder auch die empfehlenswerte Schnorchelgründe erkunden und sich an den farbigen Korallenriffen erfreuen.Doch neben einsamen, endlose mit Palmen bewachsenen Strandlandschaften trifft man auf diesem Katamarantörn auch auf Edeltourismus, wie zum Beispiel auf Mustique. Hier kann man während des Mitsegeln Karibik gut gerne mal Stars und Sternchen begegnen. Die gepflegten Strände und exklusiven Cocktails in der Strandbar laden außerdem zum Verweilen ein.Nach dem Besuch der Insel Bequia mit Seefahrer- und Walfanggeschichte geht es dann auch schon wieder zurück und das Mitsegeln Karibik neigt sich seinem Ende entgegen.

Über den Reiseveranstalter:
Der Reiseveranstalter Kaya Lodge ist ein Spezialist für Segelreisen, Kojencharter und Blaue Reisen. Sein Segelrevier sind das Mittelmeer, die Karibik, die Inseln zwischen den Kanaren und die Seychellen. Auf seinen Reisen bietet Kaya Lodge Turns zum aktiven Mitsegeln aber auch Kurse und Schulungen an.

Kontakt:
Kaya Lodge Touristik
Rainer Bockmann
Schloßstr. 67
33104 D-Paderborn
Tel: +49-5254-942525
Fax:  +49-5254-942527
E-Mail: info@kayalodge.de

Die Niagara Fälle besuchen

Die Niagara Fälle besuchen
Die Niagara Region ist das ganze Jahr über einen Besuch wert. Obwohl es viele weitere Sehenswürdigkeiten gibt, so sind doch die Niagara Fälle die wahrscheinlich beliebteste aber auf jeden Fall meist besuchteste Attraktion der Niagararegion. Aus aller Welt kommen jährlich etwa 15 Millionen Besucher hierher, um die Niagara Fälle in ihrer ganzen Faszination zu bestaunen.

Zwischen Ontario und New York State überspannen die Wasserfälle den Niagara River. Die so genannten Hufeisenfälle fallen auf der kanadischen Seite 52 m tief in den Maid of the Mist Pool. Die American Falls sind auf der amerikanischen Seite zu bestaunen, wo sie 55 m in die Tiefe rauschen. Tagsüber aber auch nachts kann man dieses beeindruckende Naturschauspiel verfolgen. Gerade bei Dunkelheit ist der Anblick atemberaubend, wenn die farbenfrohen Lichter entlang der Gischt flackern.

Die Niagara Fälle – das ideale Motiv zum Postkarten drucken
Die Niagarafälle eignen sich wie kaum ein anderes Motiv zum Postkarten drucken. Etwas weniger als 10 % der Wassermassen fließen über die amerikanische Seite, der Löwenanteil fließt auf kanadischer Seite herunter. Heutzutage wird etwa die Hälfte der enormen Wassermengen von Kanada und den USA zur Stromerzeugung umgeleitet. Somit gehören die Niagara Fälle auf jeden Fall zu den größten Stromerzeugern weltweit.

Kaum vorstellbar, aber in Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass die Niagara Fälle auch einmal anhalten. Ein erstmalig dokumentierter Vorfall dieser Art ereignete sich im Jahre 1848, als der Wasserfluss durch einen Eisstau beinahe vollständig zum Erliegen kam. Auf einer kostenlosen Aussichtsplattform ist es möglich, die Niagara Fälle in ihrer ganzen Schönheit zu bewundern, von dieser Stelle aus, direkt am Souvenirshop findet man das perfekte Motiv zum Postkarten drucken.

Wer noch einen Schritt weiter geht und die Wasserfälle aus verschiedenen Perspektiven zum Postkarten drucken erleben möchte, sollte eine Bootsfahrt in Erwägung ziehen. Die Maid of the Mist verkehrt zu diesem Zweck bereits seit dem Jahre 1846.